Antoniuskapelle




    Die Antoniuskapelle auf dem Schöppinger Berg wurde 1770 errichtet. Obwohl der Bau in der sonst so prunkvollen Epoche des Barocks entstand, handelt es sich hier um ein sehr schlichtes einfaches Gebäude mit einer offenen Vorhalle und mit zwei Zwischenpfeilern in der Form des griechischen Antentempels. Die Kapelle beeindruckt einmal durch ihre Lage in der Landschaft, nämlich fast auf der Höhe des Schöppinger Berges inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen. Zudem enthält sie einige nicht unbedeutende Werke der Bildhauerkunst, eine gotische Marienklage aus der Zeit um 1490, die draußen hinter dem Chor steht, einen Barockaltar u. a..Außerdem sind Kapelle und Bildwerke in jüngster Zeit von der Antoniusbruderschaft restauriert worden. Die Antoniusbruderschaft, welche die Kapelle erbaute und seitdem auch unterhält, wurde 1651 gegründet mit vor allem religiösen Aufgaben: Das Fluchen, das nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges gang und gäbe war, sollte bekämpft, die Nächstenliebe und die allgemeine Glaubenstreue gefördert sowie die Marienverehrung besonders geübt werden.