Münsterhof




    An das Münstertor, das östliche Stadttor, erinnern heute nur noch zwei hohe Torpfeiler. Als oberen Abschluss tragen sie Vasen. Sie sind gegen 1770 entstanden, aber hier stehen sie erst seit 1817. Vorher dienten sie als Imunitätspfeiler des Damenstifts in Metelen, von wo sie der Fürst zu Salm Horstmar herschaffen ließ. Den Schutz des Osttores musste der Münsterhof übernehmen. Seinen Namen erhielt er von den adligen Herren von Münster, die bereits 1347 hier nachgewiesen sind.

    Wie alle anderen Höfe ruht er mit einer Wand an der Stadtmauer, deren Reste man noch im Garten sehen kann. Die zweistöckige Fassade wird hauptsächlich durch die zehn großen Steinkreuzfenster belebt. Die Eingangstür ist noch altertümlich zur Seite versetzt. An diesem Hauptbau schließt sich - wie bei den anderen Höfen - ein niedriger Seitenflügel an. So entsteht wieder ein Zweiflügelbau in Winkelform.
    Der Hof wurde ca. 1550 gebaut.