Verabschiedung Josef Ewering

    [Foto + Text: Franz Neugebauer]

    Insgesamt 34 Jahre war Josef Ewering bei der Stadt Horstmar als Facharbeiter und dann als Versorger und Entsorger an verantwortlicher Stelle tätig. Wegen Erreichens des Rentenalters ging er jetzt in den Ruhestand. Im Rahmen einer Feier im Alten Rathaus mit Wegbegleitern aus der Verwaltung würdigte Bürgermeister Robert Wenking die Verdienste des scheidenden Mitarbeiters. „Dein persönliches Engagement, dein fachliches Wissen und deine über Jahrzehnte erworbenen Erfahrungen waren vom großen Wert für die Stadt Horstmar,“ betonte Bürgermeister Wenking ausdrücklich. Man verliere einen tollen Kollegen mit großem Fachwissen, hieß es in der Runde der Kollegen immer wieder Der Bürgermeister skizzierte den Werdegang des jetzigen Ruheständlers, mit dem er am längsten und jederzeit gerne zusammengearbeitet habe. Josef Ewering machte eine Ausbildung als Elektro-Installateur bei der Fa. Heinker in Altenberge. Die Gesellenjahre verbrachte er bei den Firmen Kühlmann in Laer und Kestermann in Horstmar. Er besuchte den Facharbeiterlehrgang zum Ver- und Entsorger mit erfolgreichem Abschluss. Damit hatte er eine gute Basis für seine spätere Betätigung mit einer sehr modernen Kläranlage und elektrischen Steuerungsprozessen gelegt. In seiner Funktion als Bürgermeister und Werkleiter des Abwasserwerkes blickte Robert Wenking auf die 34jährige Tätigkeit zurück: „Was die Kläranlage anbelangte, hatte ich keinen Tag des Gefühl der Unsicherheit, dass irgendetwas nicht laufen würde oder könnte.“ Er habe stets das sichere Gefühl gehabt, dass da jemand sei, der die Dinge im Sinne der Stadt Horstmar regelt. Aufgrund des Bereitschaftsdienstes sei Josef Ewering neben der Kernarbeitszeit auch abends und manchmal sogar nachts unterwegs gewesen, wenn Störungsmeldungen eingingen. Er habe eine Berufsauffassung gehabt, die geprägt gewesen sei von überdurchschnittlichem Engagement, Mitdenken und Mitverantworten und unglaublichem Wissensschatz, auf dem er aber nicht gesessen sondern es der jungen Generation vermittelt habe. TeamWork sei im besonders wichtig gewesen im Sinne von Kollegialität mit dem Blick auf eine möglichst sorgfältige Ausführung der ihm anvertrauten Aufgaben.  Der jetzige Ruheständler, der Geschenke der Stadt und der Kollegen entgegennahm, freut sich schon auf gemeinsame längere Radtouren mit seiner Frau Agnes.

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