Pressemitteilung des Bürgermeisters der Stadt Horstmar

    Stadt erhält Förderbescheide über insgesamt 986.272 €

    Die Corona-Pandemie wirkt sich insbesondere auf Kindergarten- und Schulbetrieb aus. Eine ständige, ausreichende Belüftung verringert die Viruslast und damit das Infektionsrisiko in den Klassenräumen. Die Stadt Horstmar hat nunmehr drei Förderbescheide des Bundes für die Planung, die Lieferung sowie den Einbau von stationären raumlufttechnischen Anlagen (RTA) in den Lehr- und Unterrichtsräumen der Astrid-Lindgren-Schule an beiden Standorten sowie für die Lehr- und Unterrichtsräume des Arnoldinums, Lernzentrums Horstmar, mit insgesamt 986.272,-- € erhalten. „Der Rat der Stadt Horstmar hatte auf Empfehlung der Verwaltung während einer eigens für diesen Förderantrag einberufenen Sondersitzung noch während der Sommerferien am 12. August einen entsprechenden Förderantrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beschlossen. „Das Gesamtausgabevolumen dieses Antrages beläuft sich auf rd. 1.233.000 €,“ informiert Bürgermeister Wenking in einer Presseveröffentlichung der Stadt Horstmar. „Nachdem dieses Förderprogramm erst Anfang Juni veröffentlicht wurde, haben wir abgewogen, welche raumlufttechnischen Maßnahmen wir ergreifen wollen. Die nichtstationären, mobilen Raumluftfilter werden nur in Räumen der Kategorie II, also in schlecht belüftbaren Räumen, gefördert. Außerdem sind die mobilen Raumluftfilter teilweise umstritten hinsichtlich der tatsächlichen Leistungsfähigkeit einschließlich Folgekosten für den kostenintensiven, regelmäßigen Filterwechsel der Geräte. „Daher haben wir uns für dezentrale stationäre Raumluftfilteranlagen (RTA) entschieden, die festeingebaut einen Luftaustausch einschl. Wärmerückgewinnung gewährleisten. Diese Anlagen sind zwar deutlich teurer, erscheinen aber langfristig als effektive und wirtschaftliche Maßnahme und werden mit 80% der Gesamtausgaben gefördert. „Die CO2-Konzentration in der Raumluft bleibt konstant niedrig und die Virenlast wird wirksam verringert. Wir werden möglichst zeitnah den Planungsauftrag vergeben und die Leistungen ausschreiben, in der Hoffnung, die Maßnahme noch vor den Wintermonaten realisieren zu können,“ erläutert Wenking die weitere Vorgehensweise.

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