innogy Klimaschutzpreis in Horstmar verliehen

    • Ehrenamtlicher Einsatz für die Umwelt wird belohnt

    • 1.000 Euro Preisgeld für die Schützenbruderschaft St. Katharina

    Die Schützenbruderschaft St. Katharina 1516 Horstmar e.V. erhält in Horstmar den innogy Klimaschutzpreis. Der Verein hat besonderes Engagement gezeigt und trägt mit seinem Projekt dazu bei Klima und Umwelt zu schützen. Bürgermeister Robert Wenking und innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann überreichten den Preisträgern heute ihre Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro stellt innogy SE.

     

    Die "Gärtner" der Schützenbruderschaft haben seit 2018 ein 500 Quadratmeter großes Gelände des Vereins als Wildblumenwiese eingerichtet. Sie möchten damit zum Erhalt natürlicher Umweltbedingungen beitragen. In diesem Jahr wurden zusätzlich neue Samen ausgesät, sowie Nistkästen und Insektenhotels aufgestellt. Als Auszeichnung für ihren Einsatz für den Umweltschutz erhält der Verein den innogy Klimaschutzpreis sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

     

    Verglichen mit einer gewöhnlichen Rasenfläche bietet eine Wildblumenwiese einige Vorteile für die Natur. Da es mehr blühende Gräser und Stauden gibt, können sich unzählige Insekten ansiedeln. Darüber hinaus findet man auch vermehrt Kleintiere, die sich von Insekten ernähren, wie Igel oder Vögel. Somit bietet diese Wildblumenwiese vielen Lebewesen eine Heimat. Durch den angelegten Rundweg können interessierte Bürger das Treiben auf der Wildwiese beobachten, ohne die Tiere zu stören. 

     

    „Es ist eine Freude zu sehen, dass der Umweltschutz für viele Menschen eine so wichtige Rolle spielt. Den Klimaschutzpreis hat sich die Schützenbruderschaft durch ihr besonderes Engagement redlich verdient“, sagte innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann bei der Preisverleihung.

     

    Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.

    Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.