Warnung vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners

    Die Stadtverwaltung Horstmar warnt vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners, die bereits an vielen Stellen des Stadtgebietes gesichtet worden sind. In den vergangenen Jahren hat sich die Nachtfalterart ausgebreitet; in diesem Jahr tauchen ihre Raupen an vielen Stellen des Horstmarer Stadtgebietes in Horstmar und Leer auf.


    Das schöne und trockene Wetter gefällt den Raupen des Eichenprozessionsspinners. Um sich vor den Fressfeinden zu verteidigen, entwickeln die Larven sogenannte Brennhaare, die ein Gift enthalten, dass allergieauslösend wirken kann. Die Nester sind bis zu einem Meter lang und befinden sich am Stamm oder in Astgabeln. Der Eichenprozessionsspinner befällt insbesondere einzeln stehende Eichen, Alleebäume und Waldränder.


    Die Haare der Raupen können bei Menschen und bei Haus- und Wildtieren zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Haut- und Atemwegsreizungen führen. Auf keinen Fall soll man mit den Raupen oder den Gespinsten in Berührung kommen.

    Nester und Raupen sollen umgehend und ausschließlich von einer Fachfirma entsorgt werden. Aufgrund der starken Verbreitung des Eichenprozessionsspinners haben die Fachfirmen derzeit alle Hände voll zu tun und können daher die befallenen Stellen nur nach und nach abarbeiten.


    Hinweise auf Eichenprozessionsspinnerbefall auf Bäumen auf öffentlichen Flächen nimmt das Ordnungsamt der Stadt Horstmar, Frau Fier (Tel.: 7915) und Herr Lölfing (7913) entgegen. Auch für Fragen rund um das Thema Eichenprozessionsspinner können diese Telefonnummern angerufen werden.